Am Wochenende werden wieder die Uhren umgestellt – So merkst Du Dir wie es geht

An diesem Wochenende ist es wieder mal soweit: Die Uhr wird wieder auf Winterzeit umgestellt. Doch wird bei der Zeitumstellung im Herbst die Uhr vor- oder zurückgedreht? Hier findest Du ein paar coole Informationen, wie Du es Dir am besten merken kannst.

Alle Jahre wieder die gleiche Mist: Im Oktober werden die Uhren umgestellt und zwar am letzten Wochenende im Oktober. Dann wird von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt, also am Sonntag, 29. Oktober 2017, um 3 Uhr in werden alle Uhren um eine Stunde zurück gestellt. Wir bekommen also alle eine Stunde Schlaf geschenkt, auf der anderen Seite wird es aber auch eine Stunde früher dunkel.

 


1.  Im Sommer stellt man die Gartenmöbel „VOR“ das Haus. Im Winter stellt man sie „ZURÜCK“ in den Garten.


2.  Im Winter sind die Temperaturen im Minus Bereich, Im Sommer wieder im Plus Bereich


3.  Der Sommer ist Warm also etwas positives. (Vorstellen) Der Winter Kalt also negativ. (Zurückstellen)


4.  Die 2-3-2-Regel: Im Frühling wird die Uhrzeit von 2 Uhr auf 3 Uhr gestellt. Im Herbst von 3 Uhr auf 2 Uhr.


5.  „Spring forward, fall back.“ Im Frühling („spring„) den Zeiger eine Stunde  vordrehen, im Herbst („fall„) eine Stunde zurück.


6.  Cafe: Im Frühjahr stellen Cafebetreiber Stühle VORS Cafe, im Herbst ZURÜCK in den Innenbereich


7.  Im Sommer wird die Uhr vorgestellt. Im Wünter wird die Uhr zurückgestellt.


 

Hier ist ein schöner Beitrag der Sendung mit der Maus:

 

Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich sowie in Österreich-Ungarn. Die Sommerzeit sollte die energieintensiven „Materialschlachten“ des Ersten Weltkriegs unterstützen: Dadurch versprach man sich Energieeinsparungen bei der künstlichen Beleuchtung an langen Sommerabenden. Als Reaktion darauf führten zahlreiche andere europäische Länder einschließlich der Kriegsgegner Großbritannien und Frankreich noch im selben Jahr die Sommerzeit ein. 1919 schaffte Deutschland die ungeliebte Kriegsmaßnahme wieder ab.

Im Zweiten Weltkrieg führte Deutschland 1940 die Sommerzeit erneut in Erwartung einer Energieeinsparung ein. Auch die Uhren in den besetzten und annektierten Gebieten wurden mit Berlin synchronisiert. Bei Kriegsende verständigte sich der Alliierte Kontrollrat in Deutschland auf eine einheitliche Uhrenumstellung während der warmen Jahreszeit. 1947 wurde eine doppelte Sommerzeit, d. h. eine Abweichung von zwei Stunden, verordnet, um das Tageslicht maximal auszunutzen. Sieben Wochen später kehrte man zur einfachen Sommerzeit zurück. Bereits im Gründungsjahr beider deutscher Staaten 1949 einigte man sich in West und Ost darauf, die alljährliche Uhrumstellung zu beenden. In den anderen Ländern war die Sommerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls auf dem Rückzug.

Die Ölkrise 1973 traf Europa hart. Durch hohe Energiepreise fiel Europa in eine Rezession und musste sparen. Doch nur ein einziger westeuropäischer Staat führte die Sommerzeit mit der Begründung des Energiesparens ein: Frankreich 1976. Für alle anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft war die Integration und Harmonisierung des gemeinsamen Binnenmarktes die treibende Kraft bei der Wiedereinführung der Sommerzeit. Die Abgeordnete Liesel Hartenstein hatte die Vorteile schon während der Zeitgesetzdebatte im Bundestag 1977 auf den Punkt gebracht: „Die Vereinfachung im grenzüberschreitenden Verkehr, die Harmonisierung der Fahr- und Flugpläne, dies spricht dafür. Es geht um die Frage der Einheitlichkeit in der Europäischen Gemeinschaft und letztlich um die europäische Integration.“ Obwohl nach Frankreich weitere Staaten der Europäischen Gemeinschaft folgten, zögerte die BRD. Man wollte Deutschland nicht noch zusätzlich zeitlich teilen. Die DDR äußerte sich nicht zu der Thematik. 1979 verkündete die DDR überraschend die Einführung einer Sommerzeit für das folgende Jahr. Per Verordnung galt sie ab 1980 in beiden deutschen Staaten. Viele Nachbarländer, die sich bislang abwartend verhalten hatten, zogen nun nach. Als letztes Land in der Mitte Europas schloss sich die Schweiz 1981 der Sommerzeit an.

Bis 1996 wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht.

Testquelle: WIKIPEDIA

 

 

 

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